Langfristiger Abwärtstrend

Aktien, die seit langer Zeit schlecht performten aber einen möglichen Turnaround verzeichnen könnten

Vorwort

Langfristige Abwärtstrends in Aktien haben zwei Ursachen: Erstens sind die Gründe dafür meist im Unternehmen selber zu finden. Schlechte Prognosen, geringere Gewinnerwartungen oder generell enttäuschende Geschäftszahlen und -ausblicke machen die Wertpapiere eines Unternehmens häufig unattraktiv. Das ist auch logisch: Denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein Wertpapier wertvoller wird, wenn das zugrunde liegende Unternehmen nicht wirtschaftlich agiert, ist sehr gering.


Vor allem kann sich aber auch ein technischer Verkaufsdruck aufbauen, der durch Trendkanäle, starke technische Widerstände oder geplante sukzessive Abverkäufe von Fonds befeuert wird.


Häufig kann die Aktie jedoch auch einen Turnaround erfahren, wenn zwar fundamental nicht alles rosig, technisch dafür aber ein potentieller Boden gebildet wurde. Solche Chartindikationen können für einen Kursanstieg sorgen, der rein technisch bedingt ist – auch wenn die Unternehmensdaten nicht alle solide sind.

Liegt wenig technisches Knowhow vor, so kann das Kaufen eines Wertpapiers in einem Abwärtstrend schnell zu einem „ins fallende Messer greifen“ werden. Um das zu vermeiden, wenden wir mehrere charttechnische Bestätigungen an, überlagern sie mit wichtigen Volumeninformationen und den meist-beachteten Indikatoren, um die größten Turnaround-Kandidaten herauszukristallisieren.

Flächenchart zur langfristigen Analyse

Price Action im Kerzenchart

Ichimoku Wolken zur Trendanalyse

RSI und MACD zur Oszillationsanalyse